Elements of Art ist eine Full-Service-Agentur für Kinder- und Jugendmarketing. „Insofern hatten wir uns bei unserer täglichen Arbeit schon des öfteren die Frage gestellt, warum es keine Online-Plattform gibt, auf der Kinder ihr Taschengeld selbst verwalten und kindgerechte Produkte online einkaufen können“, erinnert sich EOA-Geschäftsführer Erik Winterberg. Das war die Geburtsstunde von OKIKO, dem Online-Bezahldienst für Kinder und Jugendliche. Wie funktioniert OKIKO? Das Konto der Kinder kann von den Eltern einfach per Banküberweisung aufgeladen werden. Der Nachwuchs hat dann die Möglichkeit, das Geld selbst zu verwalten. Die Nutzer können in kindgerechten Partnershops einkaufen oder ihr Geld mit Hilfe eines OKIKO Sparplans anlegen. Der intelligente Kinderfilter sorgt für maximale Sicherheit und Transparenz.
Bevor Winterberg und sein Geschäftspartner Sebastian Leppert in die Gründungsphase einstiegen, wurde der Markt sondiert. „Es gibt Bezahldienste mit Kreditkarten, aber unser Angebot ist einmalig“, erklärt Winterberg. Zunächst wurde das Projekt als „Taschengeldbank“ bei Elements of Art entwickelt, aber seit Anfang des Jahres steht OKIKO als GmbH auf eigenen Füßen. „Das war wichtig. Start-ups denken anders. Man muss sich frei entfalten können. Ein bestehendes Unternehmen kann diesen Entwicklungsspielraum nicht zur Verfügung stellen“, erklärt der Gründer. OKIKO beschäftigt mittlerweile sechs Mitarbeiter. In diesem Jahr wurde die für die Einrichtung von Konten so dringend benötigte Bank als Kooperationspartner gefunden. „Das hat etwas länger gedauert als geplant. Man darf sich als Existenzgründer aber nicht entmutigen lassen“, betont Winterberg. Anfang des nächsten Jahres geht ein Pilotprojekt mit Media Markt/Saturn an den Start. Danach wird klar sein, ob OKIKO für die breite Masse starten kann oder weitere Anpassungen notwendig sind. Dass Online-Bezahldienste Zukunft haben, steht aber nicht nur für die OKIKO-Gründer außer Frage. Kinder wachsen heute nahezu selbstverständlich mit Smartphone, Tablet und PC auf. Warum sollte es nicht auch einen Bezahldienst für Kinder geben?


veröffentlicht in der Blickpunkt Stadt-Ausgabe, EXTRA-TIPP